London Fashion Week

Schrille Outfits, extravagante Kombinationen, schräge Vögel wohin das Auge reicht
Seit Freitag steht London fashionmäßig wieder Kopf, die London Fashion Week hat begonnen. Als Schauplatz für alle modebegeisterten Fashion-Junkies wird hier Ausschau nach den neusten Trends für die kommende Herbst/Wintersaison 2015 gehalten. Getreu nach dem Motto “Sehen um gesehen zu werden” übertrumpfte hier ein Outfit das andere, man muss schließlich in der Masse auffallen.

Neben der New York, Milan und Paris Fashion Week zählt die in London zu den “Top Four” der weltweiten Modewochen! Als mir bewusst wurde, dass ich genau zu der Zeit in London bin, in der die LFW stattfindet, stand für mich eines ganz klar fest –  da musst du auch hin!
Im Internet konnte man bereits Monate vorher Eintrittskarten verschiedenster Preisklassen erwerben, ob nur für spezielle Ausstellerräume oder sogar für eine Fashion Show.
Letzteres war budgetmäßig bei mir leider sowieso nicht drin, aber das war mir gar nicht Mal so wichtig.

Ziel war es die Atmosphäre vor Ort zu genießen, neue Eindrücke zu sammeln, interessante Leute zu treffen.
Also bin ich einfach blind drauf los, hab mir meine Kamera geschnappt und mich auf den Weg zum Somerset House gemacht. 
Ein paar schöne Eindrücke konnte ich dabei definiv einfangen.

 

Anfangs war ich noch recht “schüchtern” und hab mich nicht gleich getraut die Leute anzusprechen. Schließlich bin ich nicht so professionell wie die ganzen anderen Fotografen und Blogger. Aber was soll mir schon groß passieren, also einfach rein in die Masse und so viel wie möglich einfangen!

 

Mich hat die ganze Atmosphäre einfach nur fasziniert. Ich mag die Vielfalt, die kreativen Outfits und schrillen Kombinationen.
Mode gibt einem die Möglichkeit sich selbst auszudrücken, aber auch, sich immer wieder neu zu inszenieren & zu erfinden.

Man kann dadurch immer wieder in verschiedene Rollen schlüpfen.

 

Ein paar Stunden auf der London Fashion Week waren für mich schon wirklich aufregend. Wer mich persönlich kennt weiß, dass es für mich wie im Paradies war. Man merkt glaub ich, dass ich mich in dieser Stadt pudelwohl fühle. Anfangs war ich noch recht skeptisch, wie ich die sechs Monate hier überbrücken soll. Mittlerweile hab ich schon eher Angst in den verbleibenden viereinhalb Monaten nicht alles zu sehen, was ich mir vorgenommen hab. Schließlich wird die To-Do Liste hier trotz fleißiger Abarbeitung immer länger 🙂

Das ganze Mode-Spektakel findet noch bis diesen Dienstag statt. Falls ihr also grad zufällig in London seit lohnt sich ein Blick dorthin allemal.
Für alle Mode-Liebhaber gibt es außerdem die Möglichkeit auf der offiziellen Website der LFW sich die Shows der Designer anzuschauen und alle News über dieses besondere Event zu lesen.
Ich hoffe ich konnte euch mit ein paar Bildern einen kleinen Eindruck von meinem Besuch geben. 
Irgendwann möchte ich gerne mal bei einer der Fashion Shows zu sehen. Wie ich das anstellen werde weiß ich noch nicht, aber man soll schließlich nie aufhören zu träumen 🙂 

Wie steht ihr zum Thema Fashion Week –  wärt ihr auch gern mal vor Ort? Wart ihr vielleicht schonmal dort?
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Tagestrip: Let’s visit Brighton

Spontane Dinge sind doch die Besten & so wurde Samstag Abend noch schnell ein Zugticket für Sonntag früh nach Brighton gebucht.

Brighton stand ganz oben auf meiner “London To-do Liste” und bei so herrlichen Wetteraussichten für dieses Wochenende musste ich der Einladung meiner Freundin Antonia einfach folgen und habe spontan zugesagt.
So wurde noch schnell über Nacht der Akku meiner Kamera geladen, schließlich muss ich endlich mal ein bisschen Fotopraxis mit meiner neuen Kamera sammeln & die schönen Eindrücke, die ich erlebt habe, wollte ich euch natürlich nicht vorenthalten

Also macht euch heut auf eine Bilderflut gefasst..

Begrüßt wurden wir von strahlendem Sonnenschein. 
Die ein oder andere Wolke ließ sich zwischendurch am Himmel blicken, doch es war angenehm warm und perfekt für einen entspannten Tag, um die Stadt zu erkunden.

Obwohl Brighton vor allem um diese Zeit noch sehr touristenüberlaufen ist, lohnt es sich über die Strandpromenade zu spazieren, die Sonne am Strand oder in einem nahegelegenen Café zu genießen und durch die kleinen süßen Boutiquen in den hinteren Gassen zu stöbern. 
Durch das Meer fühlt man sich ja schon ein wenig wie im Urlaub.

Ehrlich gesagt habe ich Brighton als eine kleine Stadt an der See abgespeichert.. Wer hätte gedacht, dass dort doch knapp 250.000 Einwohner leben?
 
Natürlich gibt es auch in dieser Stadt ein großes Einkaufszentrum mit den typischen Geschäften wie H&M und Co, aber dorthin kann man auch in jeder anderen Stadt gehen.

Mich interessieren hier viel mehr die versteckteren Lädchen, Geschäfte mit handgemachten Waren oder süßen Deko- & Backutensilien. Dort findet man meist die schönsten Schätze, mit denen man eine schöne Erinnerung verbindet. 

Natürlich gehört auch zu jedem Städtetrip für mich mind. eine entspannte Kaffepause in einem tollen Café dazu. 
Davon findet man hier sicher viele und kann es sich bei einer Tasse Kaffe, Chai Hot Chocolate (wirklich sehr lecker!) oder ner kalten Limo gemütlich machen.

Bei gutem Wetter lohnt sich ein Tagestrip nach Brighton also auf jeden Fall & die Hin-und Rückfahrt von London ist mit grade mal £10 Pfund sehr erschwinglich.
Damit ist ein weiterer Punkt auf meiner ‘To-do Liste’ wieder abgehakt, aber trotzdem wird die Liste von Tag zu Tag länger.
London bietet so viele schöne Plätze, die ich mir alle noch anschauen möchte..
Wart ihr schon mal in Brighton? 
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Portobello Road Market

Mittlerweile bin ich seit knapp 2 1/2 Wochen hier in London & es fühlt sich schon viel viel länger an.
So langsam weiß man, welche U-Bahn man nehmen muss, in seinem Zimmer fühlt man sich wohl & bereits wie zu Hause.
Unter der Woche habe ich leider wenig Zeit die Stadt zu erkunden, da ich von morgens bis abends arbeiten bin und man danach doch recht kaputt ist.
Man geht zwar mal mit den Arbeitskollegen auf einen After-Work-Drink in den nächsten Pub, abends gemütlich essen oder unterhält sich noch ein wenig länger. Aber so richtig neue Ecken entdecken ist dann nicht mehr drin.

Genau dafür werden meine Wochenenden dann intensiver genutzt.
So wie sicher auch viele von euch, gehe ich einfach liebend gerne bummeln, schlender durch die Straßen, setze mich in ein Cafe um die Leute zu beobachten und schau mir die schönen Sachen der kleinen Boutiquen und Straßenstände an.
Heute ging es auf dem Portobello Road Market in Notting Hill.

Hier war ich schon einmal vor einigen Jahren, als wir auf Kursfahrt in London waren, doch wie ich heute feststellen konnte, hat man damals vielleicht grade mal 1/10 vom Markt gesehen.
Den ganzen Nachmittag bin ich mit einer lieben Freundin durch die kleinen Gassen geschlendert und immer wieder an den niedlichen Ständen versackt. 

Sucht man etwas, wird man auf diesem Markt sicher fündig. Neben dem üblichen Touri-Krams wie Souveniren, Handyhüllen (die gibt es hier wirklich in allen üblichen Ausführungen) und Shirts gibt es hier auch ganz süße Einzelstücke und Kunstwerke. Selbst gemalte Bilder, handgemachter Schmuck, niedliche Etageren und und und.
Viele Flohmarkthändler bieten hier ihre Sachen an, in kleinen Hinterhofläden stößt man auf tolle Vintage-Schätze und als kleine Stärkung kann man in einen der süßen Cafes verweilen.


Das Lisa’s (305 Portobello Rd, London W10 5TD) ist zum Beispiel total niedlich schwedisch eingerichtet und lädt gleich zum wohlfühlen ein. Freitags Abends spielt dort immer eine Live-Band, da möcht ich unbedingt dann nochmal hin.

Überkommt einen der Hunger kann man entweder in den vielen Pubs oder was ich persönlich noch viel schöner finde an den Straßenständen was leckeres zu essen kaufen. 
Da sollte wirklich für jeden Geschmack etwas dabei sein. Ob Falafel-Wraps, Burger, Crepes, Waffeln oder Fish & Chips..
Auch frisches Obst und Gemüse kann man hier super einkaufen.

Ein besonderes Highlight war die Deko in einem der Klamottenläden vor Ort (Name ist mir leider entfallen, aber die Sicht von außen hat mich einfach angezogen).

Ich fand diese Idee einfach so super, da konnt ich nicht ohne ein Foto zu machen dran vorbei gehen. Die Wände sind einfach mit ganz ganz vielen alten Nähmaschinen bestückt, wie cool ist das denn bitte ?!
Da hätt ich mir auch gern eine gemopst für die Zeit hier. Es gibt hier so tolle Stofflädchen, da muss ich mich wirklich zusammenreißen nicht zu viel anzuhäufen in dem halben Jahr.

Ihr merkt schon, ich bin total angetan & das war sicher nicht mein letzter Besuch auf dem Portobello Road Market.

Wie bereits im letzten London-Artikel erwähnt, war ich vor zwei Wochen auf einem anderen tollen Markt, dem Brick Lane Market. Dazu hab ich heut einen ganz wundervollen Artikel bei der lieben Antonia von faible gefunden, schaut unbedingt mal bei ihr vorbei.

Morgen startet in Notting Hill auch der Carnival. Soll wohl zwar sehr überlaufen sein, aber einen Blick ist es alle Mal wert 🙂
Ich hoffe euch hat dieser Beitrag gefallen & ich würd mich über euer Feedback riesig freuen.
Verlinkt wird heut hier.

Geht ihr auch so gern auf (Floh-)Märkte? Wart ihr vielleicht sogar schon mal auf dem Portobello Market?

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First impressions of London & Restauranttipp

Ihr Lieben,

nun bin ich schon vier Tage in dieser aufregenden Stadt. Donnerstag morgen gings mit zwei vollgepackten Koffern zum Hannover Flughafen, den Lieblingsfreund im Schlepptau & die liebste Familie, die einem zum Abschied gewunken hat. 
Da gings bereits mit dem ersten Stress los, denn wir hätten knapp den Flieger verpasst. Die Autobahn war gesperrt wodurch erst der längere Weg über die Landstraßen genommen werden musste und um es noch besser zu machen war dann auch noch die einzige Auffahrt zum Flughafen auf Grund eines Unfalls blockiert. 
Aber glücklicherweise haben wir es doch noch rechtzeitig geschafft & konnten zwar etwas gestresst, aber glücklich in den Flieger steigen
Der Herzbub wurde für die ersten Tage mitgenommen (& heute ganz traurig verabschiedet), so gabs noch 4 Tage Sightseeing, der Weg zur neuen Arbeit wurde erkundet und erste Erledigungen hier wurden getätigt.
Neben den bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie dem Big Ben, Westminster Abbey oder dem Buckingham Palace haben wir schon tolle Märkte wie den Camden Market und für Vintage-Liebhaber den Brick Lane Market besucht – typisches Touri-Programm halt.
Doch morgen beginnt wieder der “Ernst des Lebens”, der erste Arbeitstag steht an und ich bin schon ganz gespannt, wie sich alles so entwickeln wird.
Freitag hatte ich bereits die Möglichkeit meine neue Chefin und eine meiner Arbeitskolleginnen kennen zu lernen. Ich habe mich wohl gefühlt & nun gehts morgen gleich etwas entspannter dorthin.

Kennt ihr das auch? Wenn ihr schon einen kleinen Einblick erhaschen konntet, fühlt ihr euch gleich wohler?!

So geht es mir zumindestens immer.

Gleich am zweiten Tag sind wir durch Zufall auf das Restaurant bzw. den Imbiss “herman ze german” gestoßen.
Meine Mami hat  uns den Tipp gegeben, das war also gleich die perfekte Gelegenheit.

 
Herman ze German wurde 2008 von Azadeh Falakshahi und Florian Frey gegründet, die sich die Frage stellten, wo man in Great Britain deutsche Wurst essen kann? Alles begann in einem Pub in Brighton, in dem sie die deutsche Wurst anboten. Mittlerweile gibt es bereits zwei Geschäfte hier in London.

Bedient wurde man von supernettem Personal, bei dem man sogar auf deutsch bestellen konnte. 

Bei Herman ze German steht natürlich die deutsche Wurst im Fokus, die auch nach sechs Jahren noch aus dem Schwarzwald importiert wird. Neben Hot Dogs und ‘Schnitzel in a Roll’ steht hier die Currywurst ganz Hoch im Kurs. Gewählt werden kann zwischen normaler Bratwurst, Bockwurst und wer es etwas schärfer mag die Chilli-Wurst. Dazu gibts die Möglichkeit in der Soße zwischen mild, würzig und scharf zu variieren.
Auch verschiedene “Toppings” wie Röstzwiebeln oder Sauerkraut können dazu bestellt werden.

Sogar leckere Fritz Limo gabs. Also wenn ich mal ein wenig Heimweh bekommen sollte, weiß ich ja wo es hingeht ;D

“Alles hat eine Ende nur die Wurst hat zwei” !

Auch wenn man nur ein paar Tage in London ist, sollte man unbedingt auf einen Snack im ‘herman ze german’ vorbeikommen. Der Laden ist nicht riesig & man muss gegebenenfalls auch eins zwei Minuten länger anstehen, aber es lohnt sich. Man kann gemütlich an den kleinen Tischen sitzen & es macht einfach Freude in einem so tollen Ambiente zu pausieren.
Wer mehr zu dem Konzept von herman ze german erfahren will, kann sich hier mal umschauen.

Auf unseren Schlendertouren hier hab ich schon das ein oder andere Geschäft entdeckt und ein paar tolle Orte, die ich euch im Laufe der Zeit unbedingt vorstellen möchte. 
Auch das ein oder andere Stoffgeschäft hab ich bereits gesehen, da werd ich ja echt immer ein wenig traurig, dass ich meine Nähmaschine nicht hier hab. 
Aber die Zeit wird hier anderweitig genutzt. Ich hoffe hier auf ganz viele tolle neue Leute zu treffen, die mich inspirieren, mir helfen mich gut einzuleben & die Stadt mit mir unsicher machen. 

Ich bin gespannt, was mich hier noch alles erwartet im wunderschönen London !

Allerliebst, 
Mareike

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