Lebkuchen-Spekulatius Tiramisu

Obwohl die Weihnachtszeit bereits vorüber ist, fängt es erst jetzt an richtig winterlich zu werden – zumindestens was die Temperaturen angeht. Morgens muss dann wieder der Kratzer herhalten, um die Autoscheiben freizukratzen. Und ich bin teilweise sogar soweit, dass ich lieber zwei Strumpfhosen anziehe, damit ich mir nicht den Hintern abfriere.
Nach Weihnachten kann der Winter sich meiner Meinung nach jedoch wieder schnell verziehen. Nachdem ich die letzten Baumkugeln in Kisten verstaut habe, überlege ich mir bereits wie ich schön frühlingshaft dekorieren könnte. Gehts euch auch so oder seid ihr noch voll im Wintermodus?

Was definitiv feststeht ist, dass trotz meiner Abneigung gegen diese winterlichen Temperaturen mein geliebtes Lebkuchen-Spekulatiustiramisu in dieser Jahreszeit umso besser schmeckt. Wie passend, dass in der aktuellen Degustabox* eine passende Zutat dafür enthalten war.

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Winterliche Zimt-Schmandtorte mit Ombre-Effekt

Zu eins meiner liebsten Gewürze gehört definitiv Zimt. In Kombination mit Äpfeln, im Porridge, Joghurt oder Kuchen. Wie passend, das ich beim durchwühlen meiner Rezepthefte auf ein passendes Rezept in einem älteren Dr. Oetkerheft gestoßen bin, was ich leicht abgewandelt habe.
Passend zum Wochenstart habe ich euch nun dieses Rezept mit meinem Lieblingsgewürz mitgebracht – eine winterliche Schmandtorte mit Zimt und einer kleinen Überraschung. Denn beim Anschneiden kommt ein Tortenbodenverlauf zum Vorschein.

Kann eine Woche besser starten?

Das Rezept ist natürlich etwas aufwendiger, denn jeder Boden muss einzelnd in den Ofen, es sei denn ihr habt mehrere Backformen in einer Größe. Aber wenn ihr am Wochenende noch nichts vor habt, plant euch gerne mal diese Zeit ein – glaubt mir, es lohnt sich.

Für die Zimt-Schmandtorte wird zunächst der Rührteig für die Tortenböden angerührt. Hierfür Butter schaumig rühren. Nach und nach Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier hinzufügen und auf höchster Stufe unterrühren. Dann das Mehl und Backpulver dazugeben.
Um den Farbverlauf der Böden hinzubekommen, muss der Teig in fünf gleich große Teigmengen abgewogen werden. Diese werden je nach Wunschfarbe eingefärbt. Ich habe mich in diesem Fall für pinke Lebensmittelfarbe entschieden, ihr könnt aber auch beispielsweise Backkakao verwenden.
Die Böden werden nacheinander in einer Backform (20 cm Durchmesser) gebacken.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Schmandcreme herstellen. Hierfür den Schmand mit Gelantinefix, Puder- und Vanillezucker sowie Zimt zu einer geschmeidigen Masse rühren. Den ersten Boden mit  einer Mischung aus Orangensaft und Amaretto betreufeln und anschließend mit etwas Creme bestreichen, den zweiten Boden darauf setzen, tränken und wieder etwas Creme darauf verstreichen. Mit den anderen Böden genauso verfahren. Achtet hierbei unbedingt darauf, dass ihr die Böden im passenden Farbverlauf schichtet.

Die Ombre-Torte wird nun mit der restlichen Schmandcreme ummantelt. Zugegebenermaßen ist meine Torte etwas schief geraten, aber letzendlich zählt ja der Geschmack. Um sie dennoch winterlich zu verzieren habe ich kleine Tannenbäume mit Zartbitterschokolade aufs Backblech gespritzt. Neben den Schokobäumchen kamen noch goldene und silberner Streusel zum Einsatz. Da gibt es sicherlich noch unzählige Gestaltungsverianten.

Leider habe ich kein Foto vom Anschnitt für euch. Die Torte wurde an eine ganz liebe Freundin verschenkt und war so ratzfatz weg, dass ich garnicht so schnell auf den Knopf drücken konnte. Aber ich werde sie definitiv noch einmal backen, dann gibt es ein Anschnittfoto für euch auf Instagram – versprochen ! Wer mir da noch nicht folgt, darf dies sehr gerne ändern. Ich würd mich freuen.

Habt alle einen wundervollen Wochenstart ! Zum Wochenende gibt es dann ein weiteres winterliches Rezept – also seid gespannt.

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Saftiger Schoko-Apfelkuchen

Na, habt ihr auch noch so viele Schokomännchen & Kugeln von Weihnachten im Schrank? Wir wurden dieses Jahr  überhäuft & gefühlt kann man die Massen an Schokolade garnicht aufessen (vielleicht auch eher ‚man sollte sie nicht alleine aufessen‘).

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