Portobello Road Market

Mittlerweile bin ich seit knapp 2 1/2 Wochen hier in London & es fühlt sich schon viel viel länger an.
So langsam weiß man, welche U-Bahn man nehmen muss, in seinem Zimmer fühlt man sich wohl & bereits wie zu Hause.
Unter der Woche habe ich leider wenig Zeit die Stadt zu erkunden, da ich von morgens bis abends arbeiten bin und man danach doch recht kaputt ist.
Man geht zwar mal mit den Arbeitskollegen auf einen After-Work-Drink in den nächsten Pub, abends gemütlich essen oder unterhält sich noch ein wenig länger. Aber so richtig neue Ecken entdecken ist dann nicht mehr drin.

Genau dafür werden meine Wochenenden dann intensiver genutzt.
So wie sicher auch viele von euch, gehe ich einfach liebend gerne bummeln, schlender durch die Straßen, setze mich in ein Cafe um die Leute zu beobachten und schau mir die schönen Sachen der kleinen Boutiquen und Straßenstände an.
Heute ging es auf dem Portobello Road Market in Notting Hill.

Hier war ich schon einmal vor einigen Jahren, als wir auf Kursfahrt in London waren, doch wie ich heute feststellen konnte, hat man damals vielleicht grade mal 1/10 vom Markt gesehen.
Den ganzen Nachmittag bin ich mit einer lieben Freundin durch die kleinen Gassen geschlendert und immer wieder an den niedlichen Ständen versackt. 

Sucht man etwas, wird man auf diesem Markt sicher fündig. Neben dem üblichen Touri-Krams wie Souveniren, Handyhüllen (die gibt es hier wirklich in allen üblichen Ausführungen) und Shirts gibt es hier auch ganz süße Einzelstücke und Kunstwerke. Selbst gemalte Bilder, handgemachter Schmuck, niedliche Etageren und und und.
Viele Flohmarkthändler bieten hier ihre Sachen an, in kleinen Hinterhofläden stößt man auf tolle Vintage-Schätze und als kleine Stärkung kann man in einen der süßen Cafes verweilen.


Das Lisa’s (305 Portobello Rd, London W10 5TD) ist zum Beispiel total niedlich schwedisch eingerichtet und lädt gleich zum wohlfühlen ein. Freitags Abends spielt dort immer eine Live-Band, da möcht ich unbedingt dann nochmal hin.

Überkommt einen der Hunger kann man entweder in den vielen Pubs oder was ich persönlich noch viel schöner finde an den Straßenständen was leckeres zu essen kaufen. 
Da sollte wirklich für jeden Geschmack etwas dabei sein. Ob Falafel-Wraps, Burger, Crepes, Waffeln oder Fish & Chips..
Auch frisches Obst und Gemüse kann man hier super einkaufen.

Ein besonderes Highlight war die Deko in einem der Klamottenläden vor Ort (Name ist mir leider entfallen, aber die Sicht von außen hat mich einfach angezogen).

Ich fand diese Idee einfach so super, da konnt ich nicht ohne ein Foto zu machen dran vorbei gehen. Die Wände sind einfach mit ganz ganz vielen alten Nähmaschinen bestückt, wie cool ist das denn bitte ?!
Da hätt ich mir auch gern eine gemopst für die Zeit hier. Es gibt hier so tolle Stofflädchen, da muss ich mich wirklich zusammenreißen nicht zu viel anzuhäufen in dem halben Jahr.

Ihr merkt schon, ich bin total angetan & das war sicher nicht mein letzter Besuch auf dem Portobello Road Market.

Wie bereits im letzten London-Artikel erwähnt, war ich vor zwei Wochen auf einem anderen tollen Markt, dem Brick Lane Market. Dazu hab ich heut einen ganz wundervollen Artikel bei der lieben Antonia von faible gefunden, schaut unbedingt mal bei ihr vorbei.

Morgen startet in Notting Hill auch der Carnival. Soll wohl zwar sehr überlaufen sein, aber einen Blick ist es alle Mal wert 🙂
Ich hoffe euch hat dieser Beitrag gefallen & ich würd mich über euer Feedback riesig freuen.
Verlinkt wird heut hier.

Geht ihr auch so gern auf (Floh-)Märkte? Wart ihr vielleicht sogar schon mal auf dem Portobello Market?

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Der etwas andere Quilt: Lasagne Quilt

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch einen ganz süßen Quilt zeigen, den ich vor kurzem für meine liebe Omi zum Geburtstag genäht habe. Jetzt fragt ihr euch sicher „Schon wieder einen Patchwork-Quilt?“
Ja ! Ich bin (bzw. war bis vor kurzem) wie man sieht zur Zeit total im Patchworkfieber, aber es macht auch einfach einen riesigen Spaß 😉
Diesmal aber mal nicht das Patchwork mit Quadraten, sondern mit Streifen.

Ein Lasagnequilt entsteht aus vielen langen und schmalen Stoffstreifen, die einfach aneinander genäht werden. Das tolle dabei ist, dass man vorher nicht genau weiß, wie der fertige Quilt später aussehen wird. Ich liebe ja solche Überraschungen.

Inspiriert wurde ich diesmal von diesem amerikanischen Video:

Ich weiß gar nicht, wie genau ich darauf gekommen bin, fande die Technik aber gleich interessant & musste es ausprobieren. Auch Ina von Pattydoo hat dazu eine tolle Anleitung verfasst.

In diesen Videos wird auf so genannte Jelly Rolls zurück gegriffen. Für die jenigen, die mit dem Begriff „Jelly Roll“ nichts anfangen können eine kurze Erläuterung:
Jelly Rolls ist in Streifen geschnittener Stoff, der zu einer „Stoffrolle“ aufgewickelt wurde. In solch einer Rolle sind meist die schönsten Stoffe und Muster, die gut miteinander harmonieren.
Ich muss zugeben, dass ich etwas zu geizig war, mir eine solche Jelly Roll zu kaufen, das sie wirklich nicht ganz günstig sind.
Bei nächsten Mal würde ich aber doch zweimal überlegen, ob ich den Stoff nochmal selbst zuschneide oder doch auf eine schöne Jelly Roll zurückgreife.

Für meinen Lasagne-Quilt habe ich folgendes benötigt:

  • 40 Stoffstreifen á 110cm x 6,4cm bzw. eine große Jelly Roll
  • Stoff für die Rückseite & Einfassung
  • Vlies als Einlage (z.B. Vliesdecke)
  • Schere 
  • passendes Nähgarn

 

Zunächst näht ihr alle Stoffstreifen aneinander. Dafür zwei Stoffstreifen rechts auf rechts aufeinader legen und von Ecke zu Ecke im 45° Winkel nähen, so dass ein längerer Streifen entsteht (siehe im Video).

Dabei entsteht ein riesiger Berg voll Stoff, der anfangs kein Ende nehmen will.

Habt ihr alle Stoffstreifen aneinander gereiht, werden Anfang und Ende der aneinander gereihten Stücke aufeinander gelegt und miteinander vernäht. Am Ende durchschneiden und wieder Anfang und Ende der Länge nach aneinander nähen. So schrumpft der Quilt in der Länge und gewinnt mehr und mehr an Breite.
So lange nähen, bis er die gewünschte Größe angenommen hat.
Dieses Top ist unglaublich schnell genäht & es ist wirklich toll zu sehen, wie die Streifen nach und nach ‚zusammen wachsen‘ und wie der fertige Quilt später aussieht.

 

Meine liebste Omi hat sich riesig über dieses persönliche Geschenk gefreut & die Decke kommt ganz häufig zum Einsatz. 
Über solch eine Rückmeldung freu ich mich immer sehr.

 
Wie findet ihr die Lasagne-Quilt Technik?

Ich möchte mich übrigens nochmal ganz ganz lieb bei euch für euer tolles Feedback zu meinem ‚Time to say Goodbye – London is calling Post‘ bedanken.
Wie bereits berichtet habe ich schon ganz tolle Orte & Geschäfte gesichtet, die ich euch bei Gelegenheit gerne zeigen möchte.
Dieses Wochenende geht es vielleicht schon nach Brighton – eins meiner Ziele, die hier ganz oben auf meiner ToVisit-Liste stehen.

Hiermit gehts heute nochmal zum creadienstag

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First impressions of London & Restauranttipp

Ihr Lieben,

nun bin ich schon vier Tage in dieser aufregenden Stadt. Donnerstag morgen gings mit zwei vollgepackten Koffern zum Hannover Flughafen, den Lieblingsfreund im Schlepptau & die liebste Familie, die einem zum Abschied gewunken hat. 
Da gings bereits mit dem ersten Stress los, denn wir hätten knapp den Flieger verpasst. Die Autobahn war gesperrt wodurch erst der längere Weg über die Landstraßen genommen werden musste und um es noch besser zu machen war dann auch noch die einzige Auffahrt zum Flughafen auf Grund eines Unfalls blockiert. 
Aber glücklicherweise haben wir es doch noch rechtzeitig geschafft & konnten zwar etwas gestresst, aber glücklich in den Flieger steigen
Der Herzbub wurde für die ersten Tage mitgenommen (& heute ganz traurig verabschiedet), so gabs noch 4 Tage Sightseeing, der Weg zur neuen Arbeit wurde erkundet und erste Erledigungen hier wurden getätigt.
Neben den bekanntesten Sehenswürdigkeiten wie dem Big Ben, Westminster Abbey oder dem Buckingham Palace haben wir schon tolle Märkte wie den Camden Market und für Vintage-Liebhaber den Brick Lane Market besucht – typisches Touri-Programm halt.
Doch morgen beginnt wieder der „Ernst des Lebens“, der erste Arbeitstag steht an und ich bin schon ganz gespannt, wie sich alles so entwickeln wird.
Freitag hatte ich bereits die Möglichkeit meine neue Chefin und eine meiner Arbeitskolleginnen kennen zu lernen. Ich habe mich wohl gefühlt & nun gehts morgen gleich etwas entspannter dorthin.

Kennt ihr das auch? Wenn ihr schon einen kleinen Einblick erhaschen konntet, fühlt ihr euch gleich wohler?!

So geht es mir zumindestens immer.

Gleich am zweiten Tag sind wir durch Zufall auf das Restaurant bzw. den Imbiss „herman ze german“ gestoßen.
Meine Mami hat  uns den Tipp gegeben, das war also gleich die perfekte Gelegenheit.

 
Herman ze German wurde 2008 von Azadeh Falakshahi und Florian Frey gegründet, die sich die Frage stellten, wo man in Great Britain deutsche Wurst essen kann? Alles begann in einem Pub in Brighton, in dem sie die deutsche Wurst anboten. Mittlerweile gibt es bereits zwei Geschäfte hier in London.

Bedient wurde man von supernettem Personal, bei dem man sogar auf deutsch bestellen konnte. 

Bei Herman ze German steht natürlich die deutsche Wurst im Fokus, die auch nach sechs Jahren noch aus dem Schwarzwald importiert wird. Neben Hot Dogs und ‚Schnitzel in a Roll‘ steht hier die Currywurst ganz Hoch im Kurs. Gewählt werden kann zwischen normaler Bratwurst, Bockwurst und wer es etwas schärfer mag die Chilli-Wurst. Dazu gibts die Möglichkeit in der Soße zwischen mild, würzig und scharf zu variieren.
Auch verschiedene „Toppings“ wie Röstzwiebeln oder Sauerkraut können dazu bestellt werden.

Sogar leckere Fritz Limo gabs. Also wenn ich mal ein wenig Heimweh bekommen sollte, weiß ich ja wo es hingeht ;D

„Alles hat eine Ende nur die Wurst hat zwei“ !

Auch wenn man nur ein paar Tage in London ist, sollte man unbedingt auf einen Snack im ‚herman ze german‘ vorbeikommen. Der Laden ist nicht riesig & man muss gegebenenfalls auch eins zwei Minuten länger anstehen, aber es lohnt sich. Man kann gemütlich an den kleinen Tischen sitzen & es macht einfach Freude in einem so tollen Ambiente zu pausieren.
Wer mehr zu dem Konzept von herman ze german erfahren will, kann sich hier mal umschauen.

Auf unseren Schlendertouren hier hab ich schon das ein oder andere Geschäft entdeckt und ein paar tolle Orte, die ich euch im Laufe der Zeit unbedingt vorstellen möchte. 
Auch das ein oder andere Stoffgeschäft hab ich bereits gesehen, da werd ich ja echt immer ein wenig traurig, dass ich meine Nähmaschine nicht hier hab. 
Aber die Zeit wird hier anderweitig genutzt. Ich hoffe hier auf ganz viele tolle neue Leute zu treffen, die mich inspirieren, mir helfen mich gut einzuleben & die Stadt mit mir unsicher machen. 

Ich bin gespannt, was mich hier noch alles erwartet im wunderschönen London !

Allerliebst, 
Mareike

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Mein neuer individueller Kalender

Ihr Lieben,

vor einiger Zeit hab ich bei der lieben Ricarda von Pech&Schwefel 
einen Gutschein für persoenlicherkalender.de gewonnen.
Auf der Seite kann man sich sowohl seinen eigenen Kalender als auch ein tolles Notizbuch nach seinen eigenen Wünschen individuell zusammen stellen. Dabei lässt sich in der Größe und im Design frei wählen, ob bereits vorhandenes Design, eigene Fotos o.ä – der Kreativität kann hier freien Lauf gelassen werden.

Ich habe mich dazu entschieden von dem Gutschein einen Taschenkalender zu gestalten. So kann ganz genau geplant werden, wann welcher Besuch kommt & was sonst so für Termine anstehen.
Zwar kann man heutzutage alles im Handy einspeichern, aber ich schreib mir meine Termine gerne nochmal genau auf.

Ich habe mich für die kleinste Variante entschieden, da das gute Stück so immer in die Handtasche passt & nicht so sperrig ist.


Da mir die Internetseite des Shops so gut gefallen hat & die liebe Vanessa von persoenlicherkalender.de so nett meine Fragen beantwortet hat, möchte ich euch heute einen kurzen Einblick gewähren.

Auf der Startseite befinden sich mehrere Menü-Button, die einen durch die Website führen. Durch ganz einfache Schritte kann man sich so sein ganz persönliches Notizbuch, einen Wandkalender oder einen (Taschen)kalender erstellen und sowohl in der Farbe als auch Größe und im Design variieren.
Nachdem man sich für eine bestimmte Größe entschieden hat, hat man die Wahl zwischen verschiedenen Mustern für Vorder- und Rückseite oder kann sein eigenes Foto benutzen. 
Auch das Einlagendesign und die verschiedenen Module kann man selbst nach eigenen Vorstellungen designen. 
Ich habe mich in dem Fall für eine rosane Einlage mit einem Trainingsmodul (falls ich mich mal sportlich betätigen sollte – ist vielleicht ein kleiner Ansporn) sowie einer To-do-Liste und einem kleinen Feld für aufkommende Ideen entschieden.
Die Vorderseite meines Kalenders ziert ein hübsches Sternchenmuster in hellblau mit rosa Jahreszahlen, auf der Rückseite befindet sich eine kleine Collage mit Bildern meiner Liebsten, damit sich auch unterwegs immer bei mir sind. Schließen lässt sich der Kalender mit einem Gummiband, bei mir natürlich in Pink.



Was mir besonders gut gefällt ist, dass man das Anfangsdatums des Kalenders frei wählen kann. 

Ist doch wesentlich effizienter den Kalender von Anfang bis Ende nutzen zu können, als wenn sich z.B. Monate des alten Kalenders mit dem neuen überschneiden, oder? 

So hat man meiner Meinung nach länger Freude an seinem Kalender.

Ich bin sehr glücklich über meinen tollen neuen Kalender & der zählt definitiv zu den Glücklichmachern dieses Monats!

Außerdem möcht ich euch noch einen ganz tollen Gewinn zeigen. In meinem letzten Macaron-Beitrag hab ich euch von dem Gewinnspiel der lieben Vanni berichtet. Und ich hab ihr tolles Sommer-Giveaway tatsächlich gewonnen & mich riesig gefreut.

Das Set war schon fleißig im Einsatz. Als kleinen Zusatz gabs noch ein schönes Stück Stoff vom Möbel-Schweden, das bald noch vernäht wird 🙂 Und zwei leckere Haribo-Tüten mit den neusten Sorten, lecker.

Was bevorzugt ihr ?
Eher einen richtigen Kalender oder seit ihr mehr der „Termine im Handy-Abspeicherer“?

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