Geschenke aus der Küche: Füllideen für Adventskalender

Füllideen für den Adventskalender
Jedes Jahr ein sehr beliebtes Thema: Adventskalender. Auf Pinterest tummeln sich hier die wildesten Gestaltungsideen und viele gehen mit dem Trend ‚Adventskalender selber basteln‘ mit. Ist ja auch eine wundervolle Idee, denn ich glaube, dass sich jeder über einen selbstgemachten Adventskalender freut. Ob mit Naschereien, süßen Botschaften oder anderen Kleinigkeiten befüllt – der Beschenkte kann sich 24 Tage über eine kleine Aufmerksamkeit freuen und so den Weihnachtscountdown gebührend einläuten.

Auch mir macht es jedes Jahr einen Heidenspaß den Adventskalender vorzubereiten und mich inspirieren zu lassen. Aber oft ist die Gestaltung des Kalenders auch nicht das Schwierige, sondern das Befüllen der Türchen. Neben den klassischen Füllideen wie Schoko-Weihnachtsmänner, Dominosteinen und Co. dürfen es gerne noch ein paar besondere Türchen sein, ohne direkt ein Vermögen auszugeben.
Als kleine Inspiration habe ich daher drei einfache Ideen zusammengestellt mit selbstgemachten Kleinigkeiten – passend zum Blog natürlich aus der Küche.
Was bei mir im Winter auf keinen Fall fehlen darf, ist eine große Tasse heiße Schokolade. Gibt es etwas besseres als aus der Kälte ins Haus zu kommen und sich gemütlich mit einer großen Tasse Schoki auf die Couch zu mümmeln? Kaum. Also warum nicht mal selbstgemachte Schoki am Stiel verschenken?
 Füllideen für den Adventskalender - Tassenschokolade am Stiel
Schokolade am Stiel
6 Portionen

200 Gr. Kuvertüre
6 Eisstiele oder hübsche Strohhalme
6 Plastik-Schnapsglässchen
Deko nach Wahl
Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. Ich habe mich für Zartbitterkuvertüre entschieden. Ihr könnt aber natürlich auch Vollmilch oder weiße Schokolade nehmen.
Schnapsglässchen gleichmäßig mit der Schokolade befüllen. Stiel senkrecht in die Schokolade drücken und mit ein paar Glitzersternchen, Mini-Marshmallows o.ä. verzieren.
Warten, bis die Schokolade abgekühlt und wieder fest ist. Zum Verschenken in kleine Cellophantütchen verpacken und nach Wunsch mit einer lieben Botschaft beschriften.
Wenn es lieber etwas Hochprozentiges sein soll, wäre ein selbstgemachter Likör vielleicht genau das Richtige für euch. Das Rezept für diesen Bierlikör habe ich auf dem Blog herzelieb von der lieben Michaela entdeckt und musste ihn direkt nachmachen. Mein Variante ist mit Schwarzbier & damit kein Bier in der Flasche bleibt, habe ich die Menge entsprechend angepasst.
Füllideen für den Adventskalender - Bierlikör
Schwarzbierlikör mit Zimt & Nelken
2 Flaschen á ml

2 Flaschen Schwarzbier (660 ml)
Gr. Zucker
2 Zimtstangen
2-3 Nelken
1 Stück Ingwer (etwa Daumengroß)
Abrieb einer Zitrone
Mark einer Vanilleschote
80 Gr. Honig
410 ml Brauner Rum (mind. 58 %)

Für den Bierlikör Bier in einem Topf mit Zucker langsam zum köcheln bringen. Wer kein Schwarzbier mag, kann natürlich auch gerne auf ein anderes Bier zurückgreifen. Die Hitze ein wenig reduzieren und den Zitronenabrieb, Ingwer, die Zimtstangen und Nelken hinzufügen. Kratzt die Vanilleschote aus und fügt sie ebenfalls hinzu. Die Biermischung nun für etwa 30 Minuten leicht köcheln lassen und gelegentlich umrühren.
Im Anschluss solltet ihr die Masse auf etwas 40° C abkühlen lassen und den flüssigen Honig hinzufügen.
Sobald die Biermischung komplett abgekühlt ist, kann der Rum hinzugefügt werden. Alles in ein großes Gefäß abfüllen und ca. 6 Wochen ziehen lassen. Danach abseihen und in passende Flaschen abfüllen und nach Belieben verzieren. Auf Grund der nahenden Weihnachtszeit könnt ihr die Ziehzeit mit den Gewürzen auch etwas verkürzen oder ist lasst diese einfach direkt in der Flasche.

Zu guter letzt habe ich noch eine ganz einfache Geschenkidee für euch im Gepäck: selbstgebackene Kekse. Darüber freut sich doch jeder. Um sie etwas besonders zu gestalten, könnt ihr die Plätzchen mit Eiweißspritzglasur hübsch gestalten. Hierfür einfach die Glasur mit den Farben eurer Wahl einfärben und nach Wunsch aufhüschen.

 Mürbeteigplätzchen mit Eiweißspritzglasur

Mürbeteig:
500 Gr. Mehl
300 Gr. Zucker
250 Gr. Butter
1 Ei
1 Prise Salz
Glasur:
1 Eiweiß
250 Gr. Puderzucker
Zitronensaft
Lebensmittelfarbe bei Bedarf

Aus allen Zutaten einen Mürbeteig herstellen und für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank (wenns schneller gehen kurz ins Eisfach) ruhen lassen.
Teig mit einem Nudelholz gleichmäßig ausrollen und Plätzchen ausstechen. Bei 180° C im Ofen goldbraun backen.
Für die Eiweißspritzglasur ein Ei trennen – wir benötigen hier nur das Eiweiß. Dieses mit Puderzucker und etwas Zitronensaft zu einer glatten Glasur vermischen. Nach Belieben mit Lebensmittelfarbe einfärben und die abgekühlten Kekse damit verzieren.
Wenn ihr neben den drei Füllideen dennoch ein wenig Input für eine sehr einfache Gestaltungsidee benötigt, zeige ich euch gerne noch meinen diesjährigen Kalender.

Mini-DIY Adventskalender


Ihr benötigt: 
24 blickdichte Papiertüten (ich habe meine im DM gefunden)
24 kleine Wäscheklammern aus Holz
Papier
Stempel inklusive Stempelkissen, alternativ Stifte
Doppelseitiges Klebeband

Diese Idee ist eigentlich selbsterklärend. Für die Adventskalenderzahlen schneidet ihr 24 Formen eurer Wahl aus und bestempelt diese mit den Zahlen 1-24. Ich habe mich für einfache Kreise und Rechtecke entschieden. Befüllt eure Papiertütchen mit 24 Kleinigkeiten und verschließt diese mit Hilfe der Wäscheklammer. Jeweils mit einer Zahl verzieren.
 Füllideen für den Adventskalender
Alternativ wäre vielleicht dieser Keks-Adventskalender mit 24 Plätzchen genau das Richtige für euch. Oder dieser Upcycling-Adventskalender aus leeren Plastikschalen. Schaut einfach mal rein.
Bei mir wird diesen Sonntag  übrigens der Adventskranz gebastelt – so kommt noch etwas mehr Weihnachtsstimmung in die Wohnung. Bastelt ihr auch selbst?
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und wünsche euch ein entspanntes Wochenende.
Abschluss Artikel

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