Trick or treat – Halloween Snackidee für eure Gäste

Süßes, sonst gibts Saures. Halloween steht vor der Tür & auf vielen sozialen Plattformen wie Youtube, Pinterest & Co türmen sich die tollsten Bilder von gruseligen Leckereien. 
Da kribbeln mir gleich die Finger und ich muss natürlich auch meinen Teil dazu beitragen..
Halloween wird hier in England anscheinend größer gefeiert. Schon seit einigen Wochen wird überall für die tollsten Partys, Gruselvorstellungen etc geworben, die Geschäfte stehen voll mit Artikeln passend zum anstehenden Spektakel und die meisten Schaufenster sind mit Fake-Spinnenweben, Kürbissen, Totenköpfen und anderem gruseligen Kram dekoriert.
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Hello autumn – Ofen-Kürbis mit Birne

Der Herbst läutet für mich immer die Suppen- und Ofenzeit ein. Wo im Sommer eher die leichteren Gerichte auf den Tisch kommen, darf es im Herbst gerne auch wieder deftiger werden.

Auf dem Markt habe ich letztes Wochenende günstig zwei Butternut Kürbisse erstanden, mir vorher aber nicht genau überlegt, was ich damit kochen könnte. Kürbissuppe gab es schon, aber für eine Person kann man von zwei solcher Prachtexemplare noch öfters essen.
Kürbis ist zur goldenen Jahreszeit ja sehr beliebt, also habe ich das Internet durchforstet und bin auf ganz leckere Rezepte gestoßen. Ob Kürbis-Risotto, Kürbissuppen in den verschiedensten Variationen oder sogar als Kuchen, von allem war etwas dabei.

Bei meiner Suche bin ich jedoch auch über ein ganz interessantes Rezept mit Kürbis und Birne gestolpert. Die Kombination hörte sich so spannend an, dass ich es unbedingt gleich ausprobieren musste.
Da alle Zutaten im Haus waren, konnte ich auch gleich loslegen.


Alles was ihr braucht:

Zunächst schält ihr den Butternut Kürbis, entkernt ihn und schneidet daraus kleine Spalten. 

Wer z.B. einen Hokkaido-Kürbis verwendet spart sich das schälen, da man die Schale mitessen kann.
Die Kürbisstücke werden für ca. 5 Minuten gegart. Dazu habe ich das Kürbisfleisch lediglich mit ein wenig Wasser in die Mikrowelle gestellt. Geht natürlich auch im Topf, aber warum schwer, wenns auch ganz einfach geht, nech?!
In der Zwischenzeit habe ich die Birne in mundgerechte Stücke geschnitten.

Danach mischt ihr den Kürbis und die Birnen mit dem Olivenöl und den Gewürzen und verteilt das Gemüse-Obst Gemisch auf einem Backblech.
Nach 25 Minuten im Ofen darf angerichtet werden!

Als kleinen Zusatz habe ich die Hälfte noch mit ein ganz wenig Honig bepinselt, damit der Kürbis einen schön süßlichen Geschmack entwickelt.

Um ganz ehrlich zu sein, habe ich Kürbis zuvor lediglich in der Suppe gegessen. Eigentlich bin ich ja nicht der Freund von gekochtem Gemüse, probiere trotzdem immer gerne neue Rezepte aus, um mich selbst vom Gegenteil zu überzeugen.
So war ich auch diesmal eher skeptisch was dieses Rezept angeht. Gedanklich hab ich mir schon Alternativen überlegt, die ich stattdessen schnell zubereitet könnte.

Also wurde ganz vorsichtig ein Stück Kürbis vom Backblech gefischt & probiert.
Und..

Ich war begeistert. Die Sorgen waren ganz unbegründet. Die Kombination aus süßer Birne und dem Kürbis schmeckt unheimlich gut & ist für mich die perfekte Beilage zu Fleisch & Co, aber auch Pur ein Geschmackserlebnis.

Kürbis wird bei mir also nun öfters auf den Teller kommen.
Das Beste – das Rezept ist ganz fix zubereitet & in der Zeit, die der Kürbis im Ofen verbringt, kann man ganz wunderbar nebenbei andere Dinge erledigen.

Als nächstes auf dem Plan steht ganz klar mit Kürbis zu backen und das perfekte Rezept für einen Pumpkin Spice Latte zu entdecken. 

Kleiner Tipp: Bei Inas toller Aktion „Let’s cook together“ steht diesen Monat passend zum Herbst das Thema ‚Mein liebstes Kürbisrezept‘ auf dem Plan. Schaut dort unbedingt vorbei und lasst euch auch von den anderen tollen Rezepten inspirieren.

Was ist euer liebstes Kürbis-Rezept?

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Ich backs mir: Apfel-Zimt Liebe

Die Wohnung duftet herrlich nach Apfel und Zimt und ich kann es kaum erwarten den Kuchen endlich aus dem Ofen zu holen & ein Stückchen zu naschen. Was gibt es besseres als an einem Sonntag Abend entspannt das zu tun, was einem Freude bereitet.

Ich liebe Apfelkuchen und es war schon lange überfällig, dass ich endlich wieder etwas leckeres backe. Hier in London war das diesmal nur alles etwas anders, aber dazu gleich mehr.

Wie jeden Monat hat die liebe Clara von tastesheriff wieder zu ihrer tollen Aktion „ich backs mir“ aufgerufen, dieses Mal passenderweise mit dem Motto Apfelkuchen. Da stand ganz schnell fest „Da muss ich mitmachen“.
 
Vor kurzem habe ich bei der lieben Tine von tinesveganebackstube ein Rezept für einen veganen Apfelkuchen mit Zimtstreußeln entdeckt und mich gleich verliebt (so tolle Rezepte, schaut unbedingt mal bei ihr vorbei). Ich ernähre mich zwar nicht vegan, finde die Vorstellung aber sehr interessant einen solchen Kuchen einmal auszuprobieren. Gerüchten zu Folge sollen vegane Kuchen, am Besten auch noch glutenfrei und Co, (ist hier in London der Renner & auf jeglichen Food-Märkten vertreten) eher dröge schmecken, kann ja auch fast nichts rein von den guten Zutaten, die den Kuchen erst so richtig saftig machen. Also heute mal der „Selbst-Test“.

Alles was ihr braucht:

Zunächst werden alle Zutaten für den Boden zusammen gemischt und zu einem Teig verarbeitet. Ich habe zusätzlich noch Haferflocken in den Teig gegeben.

Ist der Teig fertig, wird alles in eine eingebutterte Form zu einem glatten Boden gedrückt. 
Während dieser dann im Kühlschrank ruht, gehts ans Zubereiten der Streußel und ans Äpfel schneiden. Für die Streußelmasse ebenfalls alle Zutaten mischen und bis zur späteren Verwendung in den Kühlschrank verfrachten.
Die Äpfel können nun in dünne Scheiben geschnitten werden.

Jetzt gehts ans „belegen“. Einfach auf den Boden die Apfelstückchen fächerförmig legen, bis der gesamte Teig bedeckt ist. Darauf habe ich großzügig Apfelmus verteilt (soll ja schließlich nicht trocken schmecken). 
Das habe ich gestern bereits vorgekocht, damit es heut fixer geht. Mhh, warmes Apfelmus mit Zimt, ich musste mich wirklich zusammenreißen nicht gestern schon alles zu futtern.

Nun kommen nur noch die Streußel auf den Teig und ab gehts in den Ofen. Geplant waren auch noch Rosinen im Kuchen, mhh himmlisch.
Das ist ja immer so eine Sache, manche lieben sie, manche nicht. Ich persönlich kriege nicht genug davon, habe heute extra noch welche gekauft, aber natürlich steht die Tüte immer noch fein säuberlich im Schrank, habe sie leider ganz vergessen.

Tut dem Geschmack aber keinen Abbruch, ich habe es mir nach einem ausgiebigen Food-Shooting (soll schließlich alles toll präsentiert werden) mit einem Stück Apfelkuchen gemütlich gemacht & bin so begeistert. Definitiv nicht das letzte Mal, dass ich diesen Kuchen gemacht habe. Das tolle ist: er geht auch noch fix & ist rucki zucki im Ofen.

Jetzt fragt sich der aufmerksame Leser sicher „hääh, und was war jetzt anders beim Backen als sonst“?
Dazu komme ich jetzt. Leider ist meine Küche hier nicht so toll ausgestattet.. Keine wirklich scharfen Messer, keine Küchenwaage, nicht mal einen Messbecher .. Klar, könnte man sich hier alles zulegen, aber für die kurze Zeit lohnt das nicht wirklich alles nochmal zu kaufen & somit wurde heute „Zutaten schätzen“ gespielt. Dazu muss gesagt werden, dass ich immer sehr schlecht war im schätzen, konnte ich noch nie gut. Aber der Kuchen ist tatsächlich was geworden & ich plane schon fleißig die nächsten Backprojekte hier.

Leider ist das Stückchen hier etwas zusammen gefallen, aber Madame musste natürlich unbedingt gleich fotografieren, als der Kuchen noch warm war.

Schaut auch unbedingt noch bei Clara vorbei, dort findet ihr eine Liste mit allen Blogs die an der Aktion für diesen Monat teilgenommen haben. Wie wärs zB mit einem Apfel-Marzipan Plunder oder Apfel-Feigen Kuchen mit Pinienkernen?

 ichbacksmir


Was ist euer Lieblingskuchen?

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